Forsa-Umfrage zeigt: Das eigene Einbruchrisiko

wird unterschätzt

 

Neben der Einbruchstatistik enthält der Report die Ergebnisse einer aktuellen Forsa-Umfrage zum Thema Einbruch, die der GDV in Auftrag gegebenen hat. Die wichtigsten Ergebnisse:

Das Risiko eines Einbruchs wird insgesamt als sehr hoch eingeschätzt. Fast 80 Prozent der Befragten meinen, dass dieses Risiko in den letzten fünf Jahren zugenommen hat. Jeder Dritte hat Angst vor Einbrechern. Das persönliche Risiko wird hingegen von vielen unterschätzt. Fast die Hälfte der Befragten sagt, bei Ihnen sei wenig zu holen und es gäbe für Einbrecher interessantere Objekte. Jeder Dritte wähnt sich durch seine Wohnlage in Sicherheit. „Dieser Verdrängungsmechanismus ist so alt wie gefährlich: Es passiert anderen, aber nicht mir. Ein fataler Fehler, denn jeder kann Opfer eines Einbruchs werden“, so Erdland.

 

 

Ein­bruch­zah­len gehen leicht zurück

 

Zum ersten Mal innerhalb der letzten 10 Jahre ist die Zahl der Wohnungseinbrüche zurückgegangen. Im Jahr 2016 sind den deutschen Versicherern 140.000 versicherte Einbrüche gemeldet worden. Dafür haben sie 470 Millionen Euro an ihre Kunden geleistet. Das geht aus dem Einbruch-Report 2017 hervor, den der Gesamtverband der Deutschen Versicherungs-wirtschaft (GDV) heute in Berlin vorgelegt hat.

 

 

Im Vergleich zu 2015 sind nach den vorläufigen Zahlen die Einbrüche um rund 10 Prozent zurückgegangen. „Der Rückgang der Einbrüche ist ein erfreulicher Lichtblick. Allerdings verzeichnen wir immer noch deutlich mehr Einbrüche als vor fünf oder zehn Jahren – von einer Trendwende können wir derzeit also nicht ausgehen“, sagt GDV-Präsident Alexander Erdland.

 

 

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